Veranstaltungen



Mein Vater und Ich


Erfahrungsseminare

- Nächste Termine:

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Einsteigeseminare  

April 2010
Samstag 24.04.10

Zeit: 10-16.00 Uhr

 

Sommer/Herbst 2010
Termine noch offen

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Weiterführende Seminare (Offene Gruppe - vorherige Teilnahme am Einsteige-seminar ist erforderlich)

Nächster Termin im
April 2010
Freitag 30.04.10

Zeit: 19-22.00 Uhr

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Achtung: Das Institut für Energetischen Funktionalismus in Berlin-Lichterfelde wird umgebaut.

 

Seminar-Ort in der Umbauphase ist:
physiotherme
Belziger Str. 69/71
10823 Berlin

Nähe Rathaus Schöneberg

Weitere Termine auf Anfrage

Rainer Mohr: 0179-1110985, ramoki@yahoo.com 

Gabriele Ruf: 030-78955020 
 

Erfahrungsseminar für Söhne und Töchter

Mein Vater und ich

- Heilung einer oftmals verletzten Beziehung für:


- Söhne und Töchter
- Werdende Väter und Mütter
- Gewordene Väter und Mütter
- Menschen mit Beziehungsschwierigkeiten
- Schon wieder Verlassene

Vater und ich


Geschichten über Väter

Erfahrung einer Tochter
Ich mochte die Kraft in seinen großen Händen, die Bartstoppeln, die beim Schmusen an meiner Wange kratzten, dieses Raue aber Echte an ihm.
Seit ich denken kann, hatte ich immer das Gefühl, wenn ich meinem Vater nah war, dass meine Mutter, das nicht mochte. Als ich ca. 10 oder 11 Jahre alt war veränderte sich alles. Es fühlte sich für mich an wie eine kalte Dusche, als wäre alles, was ich die Jahre vorher gefühlt habe, nur Traumtänzerei, Einbildung, - kindliche Phantasie gewesen. Meinen Vater erlebte ich jetzt als unsicherer und frotzelnd mir gegenüber, worüber meine Mutter wohlwollend lächelte. Meine Mutter, deren argwöhnische Blicke auf mich und meinen Vater ich seit meiner frühesten Kindheit kenne, hat mein kindliches Vertrauen, meine Lust auf Kontakt und das Spielen mit meinem Vater auf jede erdenkliche Art zu erschüttern versucht und vermocht. Kleine spitze Bemerkungen, subtile oder offene Kritik an meinem Vater über meine Kindheitsjahre hindurch gestreut, hatten den Effekt bei mir, dass ich selbst plötzlich Angst vor diesen neuen intensiven Gefühlen für meinen Vater hatte. Der Argwohn, das Misstrauen und die Angst meiner Mutter waren als Saat über all die Jahre in mir aufgegangen und haben meine Leichtigkeit, meine Neugierde, meine Natürlichkeit in die letzte Ecke verdrängt.
Wie, wenn nicht mit dem ersten Mann in meinem Leben, meinem Vater, soll ich bitte meine Weiblichkeit entdecken?

Erfahrung eines Sohnes

Ich kenn Dich ganz genau, sagtest Du überheblich drohend.
Ich weiß, entgegnete ich, dass es Dir kalt den Rücken herunter läuft, wenn Du das sagst. Du fühlst Dich stark, mir überlegen. Aber, - woher willst Du mich kennen? Von der Stunde, als Du in Deiner Mittagspause von der Arbeit zum Essen kamst, das Essen wortkarg zu Dir nahmst, danach Mittagsschlaf hieltst und Dich wieder zur Arbeit davon machtest?
Schwer habe ich Dich getroffen, bei dieser Auseinandersetzung. Gegeben habe ich es Dir.

Vater der große Unbekannte
Solche und ähnliche Geschichten wissen viele von uns zu erzählen, sobald wir die Bilder unserer Väter wieder schmerzvoll in Erinnerung rufen.
Über Mütter wird viel geredet, über Väter selten. Väter führen mehr oder weniger ein Schattendasein und werden von Söhnen und Töchtern allenfalls in Zusammenhang mit nackten Tatsachen, wie seiner Herkunft, seinem Alter oder seinem Beruf erwähnt. Dahinter bleibt der Vater oft die mysteriöse Gestalt aus unserer Kindheit.
Für die Wenigsten von uns war die Verbindung zum Vater nah und verlässlich und bot unerschütterliche Sicherheit in der Zeit des Heranwachsens.
Viel häufiger sind die Erinnerungen an einen Vater, der oft nicht da war und wenn doch, sich hinter der Zeitung versteckte, wortkarg am Esstisch saß und uns die meiste Zeit der Mutter überließ. Damit überfordert und allein gelassen schafft die Mutter zusätzliche Distanz zum Vater, indem sie sich mit den Kindern verbündet und den Vater ausgrenzt.
Vater blieb der große Unbekannte, dessen Auftritte zwar mit der Zeit vorhersehbar waren, seine Gefühle hingegen blieben meist verborgen, unverständlich oder beängstigend.

Ja oder Nein danke? - Sehnsucht nach dem Vater
Wir alle, Töchter wie Söhne, haben eine große ungestillte Sehnsucht nach dem Vater, seiner Anerkennung, Liebe, Unterstützung und Sicherheit. Diese Sehnsucht wurde durch den Mangel an emotionalem Kontakt Stück für Stück verschüttet, bis sie gar nicht mehr gefühlt wird. Übrig bleibt, sich aufzulehnen oder zu resignieren und hinnehmen zu müssen, dass Väter eben „so sind“.

Die große Suche
Jedoch, ob wir wollen oder nicht, wir suchen nach Erfüllung unserer Wünsche und Bedürfnisse, und dies auf einem holprigen Weg Verhaltensmuster zu wiederholen:
Töchter beispielsweise verhalten sich in Partnerschaften oft so, wie sie sich ihrem Vater gegenüber verhalten haben. Von den Männern erwarten sie eine Art Wiedergutmachung für die Verluste, die sie durch ihren Vater erlitten haben. Den Söhnen dagegen fehlt ein Rollenmodell, welches ihnen zeigt, wie sie zu einem Mann werden können, - stark und auch liebevoll. Ihnen bleibt zunächst meist nur die Revolte, das Beweisen müssen oder die Resignation.

Das väterliche Prinzip - Weg aus den Wiederholungen
Das „väterliche Prinzip“ in jedem von uns, - Männer wie Frauen - insbesondere aber repräsentiert durch den physisch und emotional anwesenden Vater, ist notwendig, wenn wir die eigene Identität entwickeln wollen, die unseren Platz im sozialen Gefüge bestimmt und erfüllte Beziehungen möglich macht. Bemerkbar und wichtig wird die vorhandene oder noch unreife eigene Identität besonders in Lebensphasen, wenn Töchter und Söhne heranwachsen und sich für das andere Geschlecht interessieren, wenn die Söhne selbst Väter werden, wenn wir unsere bekannten Erfahrungen verlassen und auf neues Treffen (die alten Familien verlassen).

Der Blick über den Tellerrand
Heute erkennen immer mehr Frauen und Männer, wie groß der Einfluss des Vaters auf ihre Persönlichkeitsentwicklung ist und wie sehr er selbst heute noch ihr Leben als erwachsene/r Frau/Mann bestimmt. Dazu ist es nötig, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, wie:
  • Welches Vaterbild habe ich aus meiner Kindheit mitgenommen und welche Rolle spielt meine Mutter dabei?
  • Von welchen Gefühlen ist das begleitet?
  • Wo blieben Wünsche/Sehnsüchte unerfüllt und haben sich in Konflikte verwandelt?
  • Was habe ich Gutes vom Vater mitgenommen?
  • Was kann ich heute tun, um meine gestörte Beziehung zu meinem Vater zu heilen?
  • Was ist unter dem „väterlichen Prinzip“ zu verstehen?
  • Wie kann ich mit meinem Vater ins Gespräch kommen, ihn kennenlernen, ohne ihn zu idealisieren, abzuwerten oder zu fürchten?
  • Kannen ich mich aus eigener Kraft lösen, in Bewegung bringen, in Kontakt treten, um erfüllte Beziehungen leben zu können?

Quellen
  • SEOr Berlin & SEOr Rom, nicht veröffentlichtes Material
  • Secunda V. Tochter bleibt man ein Leben lang. Goldmann Wilhelm GmbH. Zürich 2000
  • Schmollack S. Ich bin meines Vaters Sohn. Geschichten von Männern zu einer ganz besonderen Beziehung. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag. Berlin 2003

Aktuelle Termine

Nächste Erfahrungsseminare 2010 für Einsteiger und fortlaufende Gruppe

April 2010 Einsteigeseminar
Samstag 24.04.10
Zeit: 10-16.00 Uhr
Kosten: 60,- Euro

Sommer/Herbst 2010 Einsteigeseminar
Termine noch offen

April 2010 Fortlaufende offene Gruppe*)
Freitag 30.04.10
Zeit: 19-22.00 Uhr
Kosten: 30,- Euro

*) Fortlaufende offene Gruppe - Voraussetzung: Teilnahme an einem Einsteigeseminar

Weitere Termine werden regelmäßig angeboten

Info/Anmeldung
Rainer Mohr 0179-1110985, Email: ramoki@yahoo.com
Gabriele Ruf 030-78955020 oder 0176-20671864

Ort
Achtung:
Das Institut für Energetischen Funktionalismus
Körpertherapiezentrum Lichterfelde wird umgebaut!
Seminar-Ort in der Umbauphase ist:

physiotherme
Belziger Str. 69-71
10823 Berlin

Nähe Rathaus Schöneberg